Geschnittene Szene – Gabriel & Ray - Laktation. 

Eine Version des ersten Teils dieser Szene finden Sie in Kapitel 2 von Alpha für das Rudel. Ich habe sie hier zum besseren Verständnis wieder mit aufgeführt. Sie werden bemerken, dass die Szene im Buch einen viel weniger düsteren Ton hat, aber wenn Ihnen Laktation und leichte Erniedrigung gefällt, dann werden sie diese geschnittene Szene sicher mögen. 

 

Gabriels Schlafzimmer befand sich am Ende des Flurs. Genau wie alle Zimmer der Alphas war auch seins ziemlich kahl, zumindest im Vergleich mit dem Raum, den Ray mit den Babys bewohnte. Doch Ray hätte liebend gerne mit ihm getauscht, vor allem, wenn es bedeuten würde, dass er sein eigenes Reich hätte. Aber solange die Kleinen noch gestillt wurden, war das sowieso nicht möglich. Gabriel war nicht der Typ dazu, viel Zeit in seinem Schlafzimmer zu verbringen, es sei denn, es handelte sich um Aktivitäten, die typischerweise in diesem Raum stattfanden. Ray hatte keinen Grund dazu, ihn hier zu besuchen, außer wenn er dort war, um ihm einen zu blasen. Aber dabei hielt er normalerweise seine Augen geschlossen. Es war ihm bis jetzt noch nicht aufgefallen, dass Gabriel einige Poster von den obskuren australischen Bands, die er mochte, aufgehängt hatte.  

Ray erwartete beim Liebesspiel mit Gabriel etwas grob behandelt zu werden. Oder zumindest mit derselben Entschlossenheit, mit der Gabriel sonst alle Entscheidungen traf. Stattdessen öffnete Gabriel jedoch einladend seine Arme und wartete, bis Ray auf ihn zuschritt, um sich in den Arm nehmen zu lassen. Es gefiel ihm, Ray an seinen Körper zu drücken und er war der einzige seiner Alphas der etwas größer war als er. Gabriel war ein Mann, dessen Körpergröße überall, wo sie hingingen, Aufmerksamkeit erregte. Er streichelte Ray über die Wange und küsste ihn auf die Stirn. Eine ungewöhnlich keusche und für seine Verhältnisse viel zu einfühlsame Geste. 

Ray schluckte hart. Auf einmal war er nervös. Gabriel grinste. “Komm schon Raymond,” neckte er ihn. “Wir wissen doch, wie es geht!”  

Zitternd stand Ray da. Die meisten Leute benutzten seinen vollen Namen nur, wenn sie wütend auf ihn waren. Aber Gabriel hatte schon immer Gefallen daran gefunden, ihn damit zu ärgern. Aus dem Mund seines Cousins schien der Klang seines Namens zu bestätigen, wer er wirklich war.  

“Oh,” sagte Gabriel mit leiser Stimme. “Ist es deswegen?” Er ließ eine Hand zwischen ihre Körper gleiten und umfasste Rays Brust. Ray zuckte zusammen und versuchte zurückzuweichen, als er spürte, wie das weiche und nachgebende Gewebe von Gabriel mit der Hand leicht angehoben wurde. Es war nicht allzu viel und bei einem Mann mit weniger Bauchmuskeln hätte man es mit Fett verwechseln können. Aber das war es nicht. Und Fett fühlte sich auch nicht so empfindlich und geschwollen an. Er war dort so sensibel, dass selbst die leiseste Berührung ihn am ganzen Körper erschauern ließ. Gabriel verhinderte durch seine feste Umarmung, dass Ray sich ihm entziehen konnte. Nun strich er mit seinem Daumen fast unmerklich über Rays Nippel, welcher unter seinem T-Shirt bedeckt lag. Ray sprang in die Höhe, als sei er soeben vom Schlag getroffen worden. Das brachte Gabriel zum Lachen. “Komm mit ins Bett, Baby, und lass mich daran saugen.” 

“Ich—” begann Ray den Satz, doch Gabriels Lust hatte ihm komplett den Atem geraubt, genau wie die verwirrende Reaktion seines eigenen Körpers. Und dann wurde er auch schon rücklings auf das Bett geworfen und Gabriel stand zwischen seinen halb geöffneten Beinen.  

“Ray, warum musst du immer alles so schwer machen?” fragte er, sich anhörend wie ein entnervtes Elternteil. “Es gefällt dir und warum auch nicht? Es fühlt sich gut an, du musst es einfach nur geschehen lassen.” 

Er bedrängte Ray nicht noch mehr, sondern wartete geduldig, während Ray mit den merkwürdigen Gefühlen der Scham kämpfte, die von der Berührung seiner Zitzen hervorgerufen worden waren. Es hatte sich gleichzeitig auch irgendwie gut angefühlt, das konnte er nicht leugnen. Auch wenn Gabriel nur durch reine Gedankenkraft bei ihm einen Ständer und ein nasses Loch auslösen konnte, war ihm noch nie zuvor aufgefallen, dass die Alphas irgend einen anderen Teil seines Körpers auf diese Art und Weise beeinflussen konnten – schon gar nicht außerhalb des Paarungszwangs. Vielleicht hatte es ihm also tatsächlich gefallen, dort angefasst zu werden? Er hob seine Hand, umfasste Gabriels braun gebrannten Arm und rutschte auf der Matratze rückwärts, während er Gabriel zu sich hinunterzog. Gabriel ließ sich willig aufs Bett fallen und kroch halb auf ihn. Sein angewinkeltes Knie befand sich zwischen Rays Beinen. Es drückte gegen die geschwollenen Hoden in Rays Hose.  

“Wir können… es versuchen,” bot Ray an. Gabriels Puls ging vor Aufregung schneller, wie er feststellte.  

“Okay,” flüsterte er in Rays Ohr. Er ließ seine Hand unter den Bund seiner Hose gleiten, um sein T-Shirt zu lockern, dann schob er es nach oben. Zitternd lag Ray da, ganz ohne an sich selbst herunterzuschauen. Er wollte nicht dabei zusehen. Es genügte, dass er hören konnte, wie Gabriels Atmung sich erhöhte. Er konnte sich nicht erklären, wieso. Schließlich fühlte Gabriel sich nicht zu Frauen hingezogen, warum also würde es ihm gefallen, dass Ray… 

“Oh Gott, du bist so unbeschreiblich heiß,” murmelte Gabriel voller Andacht. Er berührte Rays Brust nicht. Stattdessen legte er seine Hand auf die Kurve unter Rays Rippen und malte mit den Fingern langsam nach unten verlaufende Kreise - eine Liebkosung, so andächtig und sinnlich, dass sie fast kitzelte. Einen Moment lang schloss Ray seine Augen, um es besser fühlen zu können. Dann bewegten sich Gabriels Hände weiter nach unten, zu der neuerdings wieder flachen Ebene seines Bauches, wo sie das nicht mehr existierende Gewicht zu umfassen schienen. Eine kurze Erinnerung flackerte in seinem Gedächtnis auf. Er konnte noch immer ihre Berührungen spüren, als er voll und schwer gewesen war. Krampfhaft angespannt versuchte er, nicht das Gesicht zu verziehen. Gabriel entschied sich für den sicheren Weg, seine Hände waren damit beschäftigt, Ray von seiner Hose zu befreien. 

Er drückte Ray rückwärts auf die Matratze und kniete sich über ihn. Auf Kommando hob Ray seine Hüften an, damit Gabriel ihn von seinen Hosen und Unterhosen befreien konnte. Gabriel schob die Kleidung auf die andere Seite des Bettes und legte sich ausgestreckt auf Ray. Er war schwer und heiß, seine Kleider rieben rau gegen Rays nackte Haut. Er schob Rays Kopf nach hinten und leckte seine Kehle. Es dauerte nicht lange, da hatte er die von ihm stammende Narbe gefunden, die dauerhaft und für immer Rays Nacken gezeichnet hatte. Er knabberte vorsichtig mit seinen Zähnen daran, während er begann, mit den Hüften zu kreisen. Ray schrie vor Schmerz auf, als einer der Knöpfe von Gabriels Hose sich in seinen Schamhaaren verfing und Gabriel stoppte sofort. Er entschuldigte sich mit einem Kuss auf Rays Wange. “Sorry, mein Schatz. Warte kurz...” 

Ray sah benommen dabei zu, wie Gabriel sich seiner Kleider entledigte. Die Arbeit im Freien hatte seine Haut gebräunt und er war groß und stark. Vielleicht wirkte er auf Ray sogar noch größer, weil er über ihm stand, hart und bereit ihn zu besteigen. Oder vielleicht lag es an dem tiefen Bedürfnis des Omegas, sich seinem Alpha zu unterwerfen. Ray wusste nicht, wo seine Gefühle herkamen, aber Gabriels gierige Blicke, die über Rays Körper wanderten, sagten ihm deutlich, wo Gabriels Gefühle herkamen. Mit seinen Berührungen brachte Gabriel dasselbe zum Ausdruck: Seine Hände auf Rays Hüften und seinem Bauch, gierig und besitzergreifend, und seine seltsame Faszination mit seinen geschwollenen Titten, die mit Welpenmilch gefüllt waren. Gabriel hatte den Sex vorgeschlagen, damit er während des Vollmonds nicht von seinen Bedürfnissen überwältigt wurde. Aber in diesem Moment hatte der Mond keine Macht über Gabriel und Ray erhielt einen Einblick in seine wahren Bedürfnisse. Gabriel hatte ihn niemals angelogen. Er hatte Ray von Anfang an gesagt, dass er ihn zu seinem Gefährten machen wollte, um ihn zu schwängern und sich zu vermehren. 

Doch hatte er auch versprochen, ihn zu beschützen und für ihn zu sorgen. Und damit er das tun konnte, musste er die Fantasie ausleben, um sie aus seinem Kopf zu bekommen. Auf diese Weise würde er klarer denken können, wenn es für Ray am wichtigsten war.  

Ray musste es also einfach mit sich geschehen lassen. Er gönnte sich einen Blick auf Gabriels Körper. Seine gesunde Hautfarbe, die Definition seiner Arme und seines Oberkörpers. Er haette ein viel schlimmeres Schicksal erleiden koennen, als einen sexy Mann zu bekommen, der total verrueckt nach seinem Koerper war. 

Mit rasendem Herzen zwang er sich dazu, seine Beine zu öffnen. Gabriel kroch zurück aufs Bett und Ray lief ein heißer Schauer über den Rücken, als Gabriel sich erneut auf ihn legte. Ihre Körper waren der Länge nach aufeinander gepresst und durch Gabriels Erregung erhielt Ray ebenfalls einen ordentlichen Schub davon. Dann folgte die Eroberung von Rays Mund, die man kaum als Kuss bezeichnen konnte, da sie eher einer Invasion glich. Jeder Winkel seines Mundes wurde von Gabriels Lippen und seiner Zunge erforscht. Ray stellte sich eine Festung vor, die von Gabriel gewaltsam eingenommen wurde. Er bemühte sich, durch seine Nase zu atmen, während er Gabriels Spucke und sein Stöhnen hinunterschluckte. Dabei spürte er, wie er mit der sich steigenden Erregung seines Alphas immer feuchter wurde. Gabriel lehnte sich etwas auf und rieb stöhnend seinen harten Schwanz über Rays Bauch. Er konnte riechen, dass Ray für ihn bereit war und Ray erwartete, dass Gabriel jeden Moment seine Beine anheben würde. Aber nicht dieses Mal. Anstatt Ray auf seinem Rücken liegend zu nehmen, setzte Gabriel sich auf den Knien auf und rollte Ray auf seine Vorderseite. Er bückte sich zu Ray hinunter und zielte mit seinem harten Schwanz in die Mitte zwischen Rays halb gespreizten Beinen. Er stöhnte, als sein Glied das Ziel verfehlte und über Rays vor Nässe schlüpfrige Schenkel rutschte. Dann stieß er noch einmal zu, wobei er Rays Hüften leicht anhob, bis es seiner Eichel gelang den runden Muskelring von Rays Arsch zu durchdringen. Er konnte nicht anders, als sich zitternd und vor Schock komplett zu verkrampfen, um den Einlass zu versperren. Dann hörte er Gabriel murmeln: “Oh, ja, genau so, ich liebe es, wie eng du bist—” 

Und dann zwang er mit einem harten Stoß den Rest hinein. Mit einer Hand drückte er Rays Schulter auf die Matratze, mit der anderen Hand hielt er seine Hüfte fest. Wehrlos musste Ray es sich gefallen lassen, wie Gabriels Schwanz immer tiefer in ihn eindrang. Tiefer und tiefer, bis es sich so anfühlte, als könne jeder weitere Millimeter dazu führen, dass er von innen aufgespießt wurde. Die plötzliche Fülle brachte Ray zum Wimmern. Es gelang ihm nicht, still zu halten, denn sein Arsch wurde nach vier Monaten Pause zum ersten Mal so richtig gevögelt und das ganz ohne Vorbereitung. Es tat zwar nicht wirklich weh, aber es fühlte sich durchaus unangenehm an. Ungewohnt irgendwie. Er hatte sich zu sehr an die Tatsache gewöhnt, dass ihm dies nicht mehr angetan wurde.  

Gabriel ließ seinen Schwanz nahezu komplett herausgleiten, nur um ihn wieder feste hineinzurammen und zwar noch tiefer als zuvor, falls das überhaupt möglich war. Ray schrie laut auf, als der Schwanz seines Cousins ihm genau von hinten auf die Prostata drückte und das spornte Gabriel erst so richtig an. Er ritt Ray noch härter und schneller, während er ihn mit dem Gesicht hinunter auf die Matratze drückte. Er wechselte den Winkel, der Rays Nervenenden zum Kribbeln gebracht hatte, aber es war egal. Es würde nicht mehr allzu lange dauern, denn schon bald würde Gabriel kommen und damit auch Ray, dessen Körper ebenfalls von der Lust seines Alphas gesteuert wurde. Und damit ergoss sich Rays zuckender Penis auch schon und zwar völlig unberührt. Er war während des Aktes völlig vergessen worden, aber er musste es dem Schwanz des Alphas gleich tun, der sich soeben in Rays Körper entleert hatte. 

Einen endlosen Moment lang lag Gabriel schwer keuchend auf ihm. Sie bemühten sich beide, wieder zu Atem zu kommen. Und dann fühlte Ray einen leichten Druck in seinem Inneren. “Gabriel…” flehte er. Rein von seiner körperlichen Stärke her hätte Ray ihn von sich stoßen können, aber sein Wolf hätte es ihm niemals erlaubt, seinen Alpha-Gefährten so zu behandeln. Wenn Gabriel nicht reagieren würde, dann würde Ray das Verknoten und die aufsteigenden Tränen erdulden müssen, während er das schmerzhafte Dehnen über sich ergehen ließ.And he would do the same during heat, knowing all the while that a baby was probably being put inside him. 

Gabriel zog fluchend seinen Schwanz aus Rays After, schnell genug, so dass Ray vor Schmerz eine Grimasse zog. Ray vergrub sein Gesicht in den ruinierten Bettlaken und er bemühte sich die Fassung zu bewahren, auch wenn die halb geformte Verknotung ein brennendes Gefühl in seinem Arsch hinterlassen hatte.  

Das Bett bewegte sich und er vernahm noch immer keuchenden Atmen neben sich. Es dauerte zu lange, Gabriel sollte sich schon längst beruhigt haben. Ray drehte sich um, damit er nach ihm sehen konnte. Sein Alpha saß auf der Bettkante, Füße auf dem Boden und mit dem Kopf in den Händen. Er machte einen verlorenen Eindruck. “Was ist los?” fragte Ray mit gebrochener Stimme. 

Seufzend hob Gabriel seinen Kopf um ihn anzusehen. “Du musstest es mir sagen,” erklärte er. “Das ist nicht gut genug. Ich kann nicht von dir erwarten, dass du mich darauf hinweist. Du wirst nicht—” 

Natürlich hatte er Recht. Ray würde in keiner Verfassung sein, um ihn um irgendetwas zu bitten. Auch wenn es etwas war, das er so verzweifelt brauchte.  

“Was, wenn Alec mich darauf aufmerksam machen würde?” fragte er schwach. Es war klar, warum Gabriel Alec ausgewählt hatte: Er stellte keine Gefahr dar, und Alec hatte viele Male bewiesen, dass er Gabriels Autorität akzeptierte. Aber während eines Vollmonds waren sie immer noch zwei Alpha-Wölfe, die einen Omega teilten, und das Letzte, was er wollte, war den Sexrausch des Mondfiebers in Blutlust zu verwandeln.   

“Nein,” antwortete Gabriel, “lass es mich noch einmal versuchen,” fuegte er hinzu. Er sah Ray ernst an. “Ich kann es schaffen… es war bloss bereits schon so lange her. Aber jetzt werde ich es hinbekommen.” 

Ray rollte sich auf die Seite. Sein Arsch protestierte, obgleich der Tatsache, dass er erneut feucht wurde, damit Ray den Wunsch seines Alphas erfüllen konnte. Dies war Gabriel unmöglich entgangen, dennoch sah er Ray noch immer fragend an, als wartete er auf eine Antwort. Gabriel hatte ja Recht. Es machte durchaus Sinn, dass seine Lust nach langer Abstinenz ganz besonders schwer zu kontrollieren war. Das war schließlich der Grund gewesen, warum Alec ihm ans Herz gelegt hatte, mit ihnen vor dem vollen Mond so viel Sex wie möglich zu haben. Außerdem war es nicht so, dass Ray ernsthaft behaupten konnte, dass es ihm zu viel wäre, schließlich hatte er seine Jungfräulichkeit an alle fünf seiner Alphas gleichzeitig verloren. Er nickte. “Okay.” 

Das zweite Mal war romantischer. Gabriel zog und zerrte nicht mehr so viel an ihm, sondern dirigierte ihn liebevoll, während er ihm half, sich so auf dem Bett zu positionieren, wie er es wollte. Das lag vermutlich daran, dass sein Kopf nun etwas klarer war. Auch erinnerte er sich nun an Rays Titten. Seine Hände glitten langsam von Rays Rücken zu seiner Brust, dann hinunter zu seinem Schwanz, doch war das lediglich eine kleine Umleitung. Ray kannte ihr ultimatives Ziel nur zu gut. Er schloss seine Augen. Gabriels langsam steigende Erregung begann ihn zu beeinflussen. Und schon waren seine Hände wieder bei seinen Titten angelangt, wie vermutet. Ray riss die Augen auf. Die Hände des Alphas umfassten seine Brüste von unten und seine Fingerspitzen streichelten über die weiche Haut. Dann hob Gabriel Rays fleischige Titten etwas an, ganz so, als ob er ihr Gewicht spüren wollte.  Ray presste seine Augen fest zusammen. Dieses Gefühl war ihm so fremd, als stamme es aus einer anderen Welt. Und plötzlich fühlte er heißen, feuchten Atem. Er schreckte unwillkürlich zurück, doch befand er sich bereits mit dem Rücken zur Wand, an der das Bett stand, er konnte nirgendwo anders hin.   

Er ließ sich doch dazu verleiten, suchend die Augen zu öffnen und ertappte Gabriel dabei, wie er sich über seine linke Brust beugte, um dort auf seinem Nippel einen nassen Kuss zu platzieren. Er wimmerte, als sich das intensive Gefühl der Berührung mit dem plötzlichen Schub der Lust mischte, der von Gabriels Verlangen ausging. Und dann schloss Gabriel seine Lippen um Rays Nippel und nahm ihn komplett in den Mund. Er saugte behutsam daran. Als er das Gefühl wiedererkannte, erstarrte Ray, noch bevor die Erkenntnis überhaupt sein Gehirn erreichte. Und dann fühlte er, wie die Milch mit Druck in den Mund seines Alphas schoss, während dieser damit fortfuhr eifrig zu saugen. Und so trank Gabriel von ihm. Das Gefühl war Ray vertraut und fremd zugleich. Bei den Babys fühlte es sich mehr oder weniger angenehm und beruhigend an, aber nun machte sich eine verzweifelte Lust in ihm breit. Wahrscheinlich wurde diese Emotion von Gabriel auf ihn übertragen. Ray wünschte sich in diesem Moment nichts sehnlicher, als dass von ihm getrunken wurde. Gabriel schluckte mehrere Mundvoll von seiner linken Titte bevor er sich über die rechte hermachte. Dabei verschmierte sein heißer Schwanz eine klebrige Spur seines Liebestropfens über Rays Schenkel. Gabriels Hand verließen seine Brust, aber sein Mund saugte ohne Unterbrechung weiterhin den süßlichen weißen Nektar aus ihm heraus. Er fuhr mit seinen Händen langsam von Rays Gesäß bis zu den Kniekehlen und spuerte die Weichheit seiner Haut. Dann legte er Rays Beine um seine eigene Taille und zog ihn an sich, bis Ray flach auf dem Bett lag. Ray öffnete gerade rechtzeitig seine Augen, um zu beobachten, wie Gabriels Lippen Rays geröteten und geschwollenen Nippel mit einem lauten Schmatzer losließen. Etwas Milch lief über Ray 's Brust und er wurde vor Schreck und Scham knallrot, vor allem weil Gabriel lange und andächtig dabei zusah, wie die Milch an seinem Körper herunterlief. Er verlor jedoch kein Wort darüber, dem Mond sei Dank, und Ray war froh darüber, dass er von Gabriel sauber geleckt wurde. Es war die angenehmste Lösung, die Ray sich vorstellen konnte, um es schnell hinter sich zu bringen. Gabriel schluckte und lächelte Ray aufmunternd zu, bevor er sich wieder der vor ihm liegenden Aufgabe zuwandte.  

Zum ersten Mal nahm Gabriel Rays Erregung nicht als selbstverständlich hin. Stattdessen wurde Ray von denselben Händen zärtlich und kaum merklich berührt, die ihn normalerweise nur festhielten, damit Gabriel in ihn eindringen konnte. Gabriels Fingerspitzen spreizten Rays Pobacken und fuhren langsam über den Muskelring, der dort in ihrer Mitte lag. Die Berührung ließ Ray erzittern. Ray wandte ihm die Hüften zu, um ihm besseren Zugang zu gewähren. Dieses unbeschreiblich intensive Gefühl würde er nicht lange aushalten können. Gabriels Daumen massierte die mit Sperma und Nässe bedeckte Stelle hinter seinen Eiern. Mit durchgedrücktem Rücken schob Ray Gabriel sein Becken entgegen. Trotz des leichten, von vorhin zurückgebliebenen Schmerzes fühlte sich Ray leer. Mit einem zufriedenen Laut drang Gabriel noch tiefer mit seinen Fingern in ihn ein. Sein Herz klopfte, als er sich um die Finger herum zusammenzog. Gabriel küsste Rays Nacken. Er musste sehr mit sich kämpfen, um nicht die Geduld zu verlieren. Er konnte einfach nicht mehr bewegungslos hinter Ray liegen bleiben. Also stellte Gabriel dieselbe Frage noch einmal. 

“Ja,” antwortete Ray. Versuchen zu widerstehen wäre sowieso sinnlos gewesen. “Nimm mich.” 

Immer noch nicht in Eile, zog Gabriel seine Finger heraus und benetzte seinen Schwanz mit der Nässe auf ihnen. Dabei bewegte er sich mit einer Ruhe, die einen zum Wahnsinn bringen konnte. Ray konnte die nasse, klaffende Leere nicht eine Sekunde länger ertragen. Sobald er spüren konnte, wie die Spitze von Gabriels Eichel seine Barriere zu durchbrechen versuchte, ließ er seine Hüfte ruckartig zurückschnellen, um ihn sofort ganz in sich aufzunehmen. Jedoch verfehlte er den richtigen Winkel und anstatt in ihn hineinzuflutschen, rutschte Gabriels Schwanz hart und nass gegen seine Eier. Gabriel zog scharf die Luft ein und legte seinen Kopf von hinten auf Rays Schulter. “Fuck, Ray…” Schwer atmend dirigierte er seinen Schwanz wieder an die ursprünglich angepeilte Stelle zwischen Rays Pobacken, ganz so, als könne er dem Reflex einfach nicht widerstehen. Ray wimmerte. Das wundervolle Gefühl von Gabriels samtiger Haut gegen seine empfindlichen Hoden und die schreckliche Leere, die nichts hatte, dass sie füllen konnte, raubten ihm schier den Verstand. Dabei war er so nah dran, endlich zu bekommen, was er so verzweifelt brauchte… 

Und dann packte Gabriel ihn beim Schopf und zwang ihn dazu, still zu halten. Mit einem Kuss wurde Ray gerade lange genug abgelenkt, damit Gabriel sich auf die selbe Höhe mit Rays Loch bringen konnte, um zuzustoßen. Mit etwas Druck flutschte sein Schwanz erneut hinein. Sobald er sich in ihm befand, beugte sich Gabriel wieder zu Ray hinunter, aber nicht um ihn zu küssen, sondern um wieder eifrig die Milch von seinen Titten zu trinken. Ein wohliger Schauer lief Rays Rücken hinunter, während der Schwanz seines Alphas tiefer in ihn eindrang. Gabriels schwerer Körper drückte ihn auf die Matratze und ohne sich groß bewegen zu können, war er nur in der Lage sich um seinen großen Penis zusammenzuziehen. Gabriel hielt ihn in dieser Position gefangen. Er leckte und saugte nun abwechselnd an Rays geschwollenen Titten. Gabriel ließ es nicht zu, dass Ray sich unter ihm großartig bewegte. Er steckte einfach nur in ihm, ohne zuzustoßen oder mit den Hüften zu kreisen. Ray war gezwungen es hinzunehmen, ganz ohne dass er sich in irgendeiner Weise hätte Erleichterung verschaffen können. 

“Willst du es?” fragte Gabriel mit einem rauen Flüstern, während er noch immer tief in Ray vergraben lag. Es gelang ihm erstaunlicherweise still zu halten, trotz Rays verzweifelten Versuchen unter ihm gefickt zu werden. Seine Atmung jedoch war aufgeregt und schnell. Ray verstand die Worte, aber die einzige Antwort, die er geben konnte, ging von seinem Körper aus, der versuchte sich zu nehmen, was er brauchte. Die unabsichtlichen Geräusche die er dabei von sich gab, waren darauf zurückzuführen, dass man dem Wolf etwas vorenthielt. Gabriel ließ ihn aber zum Glück nicht mehr viel länger warten, bevor er sich in ihn hineinrammte und dann mit leidenschaftlichen Küssen die verzweifelten Laute der Erleichterung auffing, die von Ray ausgestoßen wurden. Und dann begann er damit, sich in seiner üblichen, nicht sehr schonenden, Geschwindigkeit zu bewegen. Er schien davon überzeugt zu sein, dass Ray es aushalten konnte. Er stieß seinen Schwanz unnachgiebig und unersättlich in Rays Loch, so als wolle er ihn aufspießen. Als Gabriel von seinem Orgasmus überrollt wurde, waren Rays Wangen ganz nass von den Tränen der Frustration. Und als der Höhepunkt auch endlich bei ihm angelangte, konnte er einige endlose Sekunden lang nur noch weiß sehen. 

Danach döste Ray kurz ein. Gabriel steckte schon nicht mehr in ihm, aber Ray war noch nicht ganz eingeschlafen, als er spürte, wie sein Cousin sich von hinten eng an seinen Rücken kuschelte und ihn mit seiner Wärme umhüllte.  

“Dieses Mal ist alles gutgegangen,” bemerkte Gabriel. Er hielt noch immer Rays Haarschopf in seiner Hand und küsste die Seite seines Gesichts. 

Die Verknotung war ausgeblieben, wie Ray erleichtert feststellte. Es war zwar keine Garantie, aber es war definitiv ein guter Anfang, auch wenn Gabriel Ray dazu gebracht hatte, um den Sex zu betteln. Das war bisher noch nie von ihm verlangt worden und Ray war froh, dass Gabriel in diesem Moment sein Gesicht nicht gesehen hatte. Aber nüchtern betrachtet war er dazu bereit, die Erniedrigung auf sich zu nehmen, wenn es bedeutete, eine größere Unannehmlichkeit zu vermeiden. Es war mit Sicherheit besser, als sofort wieder schwanger zu werden. In seinem Leben schämte er sich sowieso schon für alle möglichen Dinge. 

“Danke,” sagte er zu Gabriel, denn dieser schien auf irgendeine Antwort zu warten. Dann gestattete er es sich, die Augen zu schließen.   

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Geschnittene Szene – Die Mitgift seines Bruders

„Ihre Welpen“, korrigierte Jack ihn noch immer geduldig. „Du weißt doch, dass die Welpen den Omegas nicht gehören, mein Süßer. Ich habe sie dir in den Bauch gesetzt, erinnerst du dich? Ohne mich würden sie nicht existieren. Und wenn wir dich an andere Alphas ausleihen, dann funktioniert es ganz genauso. Du wirst die Welpen für sie austragen, aber dann gehen sie dahin, wo sie hingehören: Zu ihren Vätern.“

Tony gab keine Antwort. Dicke Tränen liefen ihm über die Wangen.

„Und mit dem Geld, das wir verdienen“, fuhr Jack tröstend fort, „werden wir in der Lage sein, für unsere eigenen Welpen zu sorgen.“ Seine Finger fuhren über Tonys Bauch, als ob er daran dachte, ihn erneut zu füllen. „Giorgio hat gesagt, dass wir den nächsten Wurf verkaufen werden und den danach ebenfalls. Aber dann werde ich dir ein paar mehr Kinder schenken.”

Verkaufen, echote das Wort in seinem Kopf wieder. Der noch immer in ihm steckende Schwanz verhärtete sich bereits langsam erneut. Jack wiegte leicht mit den Hüften vor und zurück und genoss die nasse Hitze von Tonys Arsch.

Sie planten nicht nur seinen Körper, sondern auch seine Kinder zu verkaufen.

Und er würde es zulassen. Das war das Mindeste, was ein Omega für seinen Alpha tun konnte.

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